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Aufbau und Funktion der Zahnanatomie

Mundhygiene ist nicht nur für die Ästhetik und das Wohlbefinden eines Menschen wichtig, sondern auch für einen gesunde Zahnanatomie und fortdauernden Zahnerhalt. Um jedoch eine gute und gründliche Mundhygiene zu gewährleisten, ist es von Bedeutung, auch über den Aufbau und die Funktionen der Zähne in der Zahnanatomie Bescheid zu wissen.

In folgendem Artikel werden Aufbau und Funktionen der Zahnanatomie näher beschrieben.

Welche Zahnformen gibt es

zahnanatomieDer Aufbau des Gebisses wurde so durchdacht von der Natur angelegt, dass jeder Zahn eine wichtige Funktion übernimmt. Welche Funktionen von welchem Zahn übernommen werden, zeigt die folgende kurze Auflistung der verschiedenen Zahnarten im Gebiss.

Zunächst gibt es da die Schneidezähne, jeweils vier oberen und im unteren Kiefer, die vordergründig das Abbeißen von Nahrung übernehmen. Dafür sind sie besonders scharf geformt. Die Eckzähne wiederum sind wie Spitzen oder Höcker geformt und werden für das Zerreißen von Nahrung verwendet. Sie ergänzen die Frontzähne: Die Schneidezähne.

Weiterhin finden sich die vorderen Backenzähne, die auch kleinere Backenzähne genannt werden. Diese übernehmen ebenfalls das Zerreißen sowie das Zerquetschen von Nahrung.Sie verfügen über zwei scharfkantig geformte Höcker auf der Schneidefläche und sind wesentlich dicker als die anderen vorhandenen Zähne. Die hinteren Backenzähne, die auch große Backenzähne genannt werden, dienen ebenso dem Zermahlen und besitzen geformte Höcker auf ihren Schneideflächen.

Abgesehen von den Zahnarten in der Stellung im Gebiss, wird bei Säugetieren noch zwischen der Größe und Form von Zähnen unterschieden. Hier gibt es die sogenannten Milchzähne, die bis zum Erwachsenenalter Im wahrsten Sinne des Wortes ausfallen und die sogenannten Bleibenden Zähne, also Zähne die fortdauernd das Leben begleiten.

Der Zahnaufbau

Zunächst einmal besteht jeder Zahn aus einer Zahnkrone, einem Zahnhals und einer Zahnwurzel. Er besteht aus mehreren Schichten, nämlich dem Zahnschmelz, der das innen liegende Zahnbein bedeckt; das Zahnmark, welches das Zahnbein umschließt sowie die Wurzel, die bis zum Zahnhals von Zahnzement umgeben wird. Die Form der Krone jedes Zahns bestimmt dessen Funktion in der Zahnanatomie.

Die äußere Schicht des Zahns, der Zahnschmelz (Enamelum), ist das am stärksten mineralisierte Gewebe des Körpers. Durch Einfluss von Säuren, die durch Bakterien im Mund entstehen, kann ein Mineralverlust und mit diesem die Kariesbildung einhergehen. Unterhalb des Zahnschmelzes befindet sich das Zahnbein (Dentin). Dieses ist weniger mineralisiert und somit auch wesentlich weicher, als der Zahnschmelz. Eine Kariesbildung kann sich ohne eine ärztliche Behandlung hier durch das Zahnbein bis zum Zahnmark vorarbeiten. Das Zahnmark (auch Pulpa genannt) ist ein weiches Gewebe inmitten jedes Zahns, in welchem sich das Nervengewebe und Blutgefäße befinden. Sobald Karies das Zahnmark erreicht, entstehen Schmerzen, die besser vermieden werden sollten.

Dem Dentin im Zahnwurzelbereich liegt das sogenannte Wurzelzement auf. Es besteht zu 65 % aus Mineralien und gilt als Teil des Zahnhalteapparats, da es eine Verbindung zum Kieferknochen hat. Damit ähnelt die Grundsubstanz des Wurzelzements einer des Faserknochens. Es ist weicher als Dentin, aber dennoch so hart wie ein Knochen.

Zahnmerkmale

Es gibt eindeutige Zahnmerkmale bei menschlichen Zähnen in der Zahnanatomie. Anhand dieser kann die Zahnform und somit dessen Position im Gebiss festgelegt werden.

Wann gehört ein Zahn zur rechten oder linken Kieferhälfte? Dies ist bestimmbar mithilfe des Krümmungs-, Winkel- und Wurzelmerkmals. Hingegen gibt die sogenannte Kronenflucht in der Zahnanatomie Auskunft, ob der Zahn zum oberen oder unteren Kiefer gehört. Mit der Kronenflucht wird der Winkel zwischen der Achse einer Zahnkrone und der Wurzelachse bezeichnet und bietet somit Aufschluss über die Position im Kiefer.

Im Unterkiefer sind hier die Zahnwurzeln lingual geneigt und unterscheidet sich damit konkret von denen des Oberkiefers.

Wie profitiere ich von diesem Wissen in der täglichen Mundhygiene

Dadurch, dass Sie nun wissen, wie ihre Zähne aufgebaut sind, wissen Sie jetzt auch, wo enpfindliche Stellen im Gebiss sind, an denen sich Essensreste und Bakterien halten können. Solche Stellen sind vor allem die Zahnhälse und die Zahnzwischenräume, die besonders gründlich, aber auch behutsam vom Plaque befreit werden müssen.

Besonders gut dazu eigenet sich, ergänzend zur Zahnbürste, eine Munddusche. Zum Beispiel aus unserem Munddusche Test